Gepanzertes Findelkind hat neues Zuhause
„Schildi“ – das gepanzerte Findelkind, dass Anfang April im Tierheim in Horka abgegeben wurde, hat jetzt ein neues Zuhause gefunden! Die stark verschmutzte und verkrustete Gelbwangenschildkröte war von Passanten zwischen Lawalde und Löbau im Freien gefunden, dann der Polizei übergeben worden. Die Ordnungshüter brachten das Reptil schließlich ins Horkaer Tierheim. Weil dem kleinen Tierschutzverein jedoch die finanziellen Mittel und Möglichkeiten fehlen, solche seltenen Schildkröten artgerecht unterzubringen, startete eine umfangreiche Suche nach dem Besitzer des Tieres. Obwohl sich der rechtmäßige Eigentümer von „Schildi“ (so wurde das Fundtier nach seiner Abgabe getauft) leider nicht gemeldet hat, war die Resonanz auf die Veröffentlichung des Falles groß. Nach zahlreichen Anrufen und Hinweisen entschied sich das Team des Horkaer Tierschutzvereins schließlich dafür, den gepanzerten Pensionsgast in die Hände einer fachkundigen Schildkrötenbesitzerin zu geben. „Schildi“ ist wohlauf. Sie lebt jetzt in einem Grundstücksteich, in dem bereits Artgenossen von ihr wohnen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Medien, die dank der Veröffentlichung mitgeholfen haben, dass das Tierchen in ein neues Heim vermittelt werden konnte!
“Bernhard” und “Bianca”
„Bernhard“ und „Bianca“ – was sich nach einem bunten Disney-Mäusepolizei-Abenteuer anhört, ist in der Realität jedoch eine tragische Schicksalsgeschichte, die mit den prominenten Nagetieren rein gar nichts zu tun hat. „Bernhard“ ist ein reinrassiger stattlicher Bernhardiner, seine gelockte und stark humpelnde Freundin „Bianca“ ein(e) Foxterrier(in). Beide fand man am diesjährigen letzten Mai-Freitag (27.05.2011), gegen 16 Uhr, als sie aus Richtung Rothenburg – Geheege kommend in Richtung Horkaer Güterbahnhof unterwegs waren – und zwar allein, und dies vermutlich schon eine ganze Weile. Gemeinsam mit der hinzu gerufenen Polizei wurden die zwei Streuner schließlich ins Horkaer Tierheim gebracht, wo sie seitdem liebevoll betreut werden. „Bernhard“ und „Bianca“, wie die Tierfreunde das Duo tauften, werden auf etwa 5 bzw. 2 bis 3 Jahre geschätzt. „Bis heute hat sich kein Herrchen oder Frauchen gemeldet“, erzählt Rosemarie Zille, Chefin des örtlichen Tierheims. „Die Tiere waren in einem recht ungepflegten Zustand, als sie zu uns kamen.“ Sämtliche Nachforschungen zur Herkunft der beiden seien bislang ergebnislos geblieben. Ob sie mutwillig ausgesetzt (und damit ihrem Schicksal überlassen) wurden oder ob sie einfach ausgebüxt sind, ist völlig unklar. Aus diesem Grund bittet der Horkaer Tierschutzverein die Bevölkerung der Region um Mithilfe. Wer weiß, wem die beiden Hunde gehören?
“Butch – Ende gut, alles gut!”
„Ende gut, alles gut!“. Das Horkaer Sorgenkind „Butch“ wurde zu Beginn der vergangenen Woche von einer tierlieben Familie aus dem Landkreis Görlitz adoptiert und soll sich bereits bestens eingelebt haben.
Der Fall des Labrador-Rüden hatte nach der Veröffentlichung durch den Tierschutzverein für große mediale Aufmerksamkeit gesorgt und eine regelrechte Spenden-Lawine ausgelöst.
Der Hund war Anfang September im Tierheim „Sankt Horkano“ aufgenommen worden, nachdem ihn eine Kiosk-Betreiberin in Melaune streunend aufgegriffen hatte. Das vermutlich ausgesetzte Tier war – und ist leider immer noch – übersät mit Hautausschlägen und dicken Pusteln. Wegen der kostenintensiven medizinischen Behandlung hatte der Horkaer Tierschutzverein die Bevölkerung um finanzielle Unterstützung bei der Begleichung der Tierarzt-Rechnungen gebeten.
Allen Spendern, den Paten Fr. Vogt aus Görlitz, Fam. Weisbach aus Dresden, Fr. Preul aus Koderdorf, Fr. Dr. Kleemann aus Niesky, Fr. Paul aus Görlitz, aber auch den Medien, welche die Schicksalsgeschichte des Vierbeiners veröffentlicht haben, gilt deshalb der besondere Dank des Horkaer Tierschutzvereins!!!!
Mit Hilfe der Spenden-Gelder wird der Tierschutzverein, so ist es mit der Adoptiv-Familie von „Butch“ vereinbart, auch künftig einen Teil der Tierarzt-Kosten tragen. Sofern noch ein kleiner Restbetrag übrig bleibt, soll dieser (das Einverständnis der Spender vorausgesetzt) den übrigen Heimbewohnern zugute kommen.



